Die Dinosaurier sind ausgestorben. Und gerade deshalb können sie uns erzählen, was es bedeutet, zusammenzuhalten, wenn die Welt untergeht. Wieso fühlen wir uns manchmal, als würde ein Asteroid einschlagen? Und wie können wir uns auch in Extremsituationen umeinander kümmern? „S.A.D.“ beschäftigt sich mit Freundschaft und Fürsorge im Kontext persönlicher und globaler Krisen. In einem aufrichtigen, aber auch humorvollen Dialog zwischen den Performer*innen auf der Bühne und den Dinosauriern auf der Leinwand werden persönliche Sprachnachrichten und live gesungene Texte mit Zitaten aus Popkultur und Zeitgeschichte verwoben.
»Everything is awful. – Willst du everything präzisieren?«
Die 11. Ausgabe des Internationalen Theaterfestivals für junges Publikum, spleen*graz, geht heuer in sein 20. Jahr und findet von 16. bis 22. April in ganz Graz statt.
Inhaltlich verhandeln die 17 Produktionen aus aller Welt auf sehr unterschiedliche Weise, was es heute heißt, auf dieser Welt zu sein – und Verantwortung für sie zu übernehmen. Sie fragen nach Wahrheit und Lüge und danach, warum Theater gerade dann wichtig ist, wenn Gewissheiten brüchig werden. Sie erzählen von Selbstermächtigung, von Körpern in Bewegung, von Tanz als politischer Geste. Sie erkunden, wie Demokratie gelernt, gelebt und infrage gestellt werden kann – im großen wie im alltäglichen.