„Brauch ich ein Haus? Ein eigenes Haus? Bin ich nicht fürsorglich, wenn ich nichts Materielles weitergebe? Ist Besitz ein Recht oder eine Pflicht? Warum kann diese Vorstellung nicht sterben?“
In TESTAMENT. Oder: was bleibt? tritt die Performerin Barbara Gassner ihr Erbe an. Der Verkauf des Elternhauses markiert das Verschwinden eines Ortes, der ihr Zuhause war. In einem langen Prozess entscheidet Gassner über die Habseligkeiten ihrer Mutter: Vieles wird verschenkt, losgelassen – und einiges auch mitgenommen. Zuhause aufgestellt, wirken diese Dinge beinahe fremd, wenden sich dennoch an uns, erzählen, erinnern, und suchen die Vertrautheit im Neuen.
Im Rahmen einer fiktiven Albumpräsentation wird die Frage nach dem emotionalen und materiellen Wert von Besitz verhandelt. Aus den mitgenommenen Gegenständen werden Songs, die von einem anderen Leben erzählen.
TIPP: Am 21.1.2026 moderiert Karin Scaria-Braunstein im Anschluss an die Vorstellung ein Panel mit Expert:innen aus Hospiz, Ethik und Pflege.
Sie spricht mit Birgit Winkler, Hospizverein Steiermark, Magdalena Demuth, MSc, Ärztin für Allgemeinmedizin, Master of Science in Palliative Care, Mag. Dr. Johann Platzer, Universitätslektor für Ethik, Institut für Moraltheologie, Universität Graz und Andrea Kapun, Witwe seit zehn Jahren.
Inszenierung: Ed. Hauswirth
Von und mit: Barbara Gassner, KMET, Gudrun Maier
Musik: KMET
Bühne, Ausstattung und Gewand: Georg Klüver-Pfandtner
Dramaturgie: Regula Schröter
Regiemitarbeit: Eva Buttenhauser
Produktion: Magdalena Stolhofer / dieKulturtante
Eine Produktion von falsch-Theater